Wir glauben, das Strafverfahren gegen Junichi Sato und Toru Suzuki, bekannt als «Tokyo-Two», sei politisch motiviert und dazu bestimmt, die Opposition gegen den Walfang im südozeanischen Walschutzgebiet zum Schweigen zu bringen. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen teilt unsere Ansicht, indem er festhält, die japanische Regierung habe mit der Verhaftung und Strafverfolgung von Junichi und Toru gegen zahlreiche Artikel des internationalen Rechts verstossen. Eine Viertelmillion Menschen, Dutzende von Rechtsexperten sowie Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International haben ebenfalls ihre Besorgnis geäussert.

Wir hoffen, der Gerechtigkeit werde genüge getan und das Gericht anerkenne, dass Junichi und Toru lediglich ihre Pflicht als besorgte Bürger getan haben. Sollten sie jedoch verurteilt werden, dann geben wir keine Ruhe, sondern werden uns lauter denn je bemerkbar machen. Junichi und Toru sind ehrenhafte Männer, die im Interesse der japanischen Steuerzahler die umfangreiche Veruntreuung öffentlicher Gelder in den von der Regierung finanzierten Walfangprogrammen aufgedeckt haben.

Als überzeugte Gegner des Walfangs im südozeanischen Walschutzgebiet stehen wir mit ihnen als Angeklagte vor Gericht. Wir fordern die japanische Regierung auf, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Menschenrechte ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass die «Tokyo Two» einen fairen Prozess erhalten und die Untersuchung über den Walfleisch-Veruntreuungsskandal erneut geöffnet wird. Der Walfang gehört vor Gericht gestellt, nicht die Menschen, die sich dagegen zur Wehr setzen.


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